Musterverwaltungsvorschrift Technische Baubestimmungen (MVV TB) und deren Folgen für ESG

Am 31.08.2017 wurde die MVV TB vom DIBt veröffentlicht, damit ist der erste Schritt für die Ablösung der Bauregelliste (BRL) getan. Die MVV TB hat bis jetzt noch keine Rechtskraft, diese erlangt die MVV TB erst durch die Einführung in das jeweilige Landesbaurecht. Bis zu dieser Umsetzung ist die BRL weiterhin gültig. Mit der MVV TB wird das Urteil (C-100/13) des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) vom 16.10.2014, umgesetzt. Mit diesem Urteil wurde festgestellt, dass Deutschland mit der Nachregelung von harmonisierten Bauprodukten gegen EU-Recht verstößt.

Ein kurzer Überblick

Im Grunde wurden viele Inhalte von der BRL in die MVV TB übernommen. So sind der Aufbau, die Gliederung und die Unterteilung ähnlich wie in der BRL, jedoch verfolgen die beiden Dokumente unterschiedliche Vorgehensweisen. Die BRL hat bisher die Bauprodukte aufgeführt und diese bei Bedarf, nachgeregelt. Die MVV TB hingegen regelt die Anwendung der Bauprodukte und nur zum Teil die Bauprodukte selbst. Weiter regelt sie die Zulassung und die Kennzeichnung der Bauprodukte. So gilt für harmonisierte Normen, dass nur das CE-Zeichen vergeben werden darf und die Bauprodukte nicht nachgeregelt werden dürfen. Für Bauprodukte die nicht durch eine harmonisierte Norm geregelt sind oder von einer solchen Norm wesentlich abweichen, werden weiterhin die nationalen Kennzeichen, wie das Ü-Zeichen, und die Zulassungen wie abZ, abP und ZiE gefordert.

Was muss das Glashandwerk künftig beachten

Für das Glashandwerk ändert sich künftig mit der Einführung der MVV TB nur weniges, mit großer Tragweite. Ein, für das deutsche Baurecht, wichtiges Bauprodukt wurde mit der MVV TB abgeschafft, das heißgelagerte thermisch vorgespanntem Kalknatron-Einscheibensicherheitsglas - kurz ESG-H- nach BRL gibt es nicht mehr. Das ESG-H nach BRL wurde und konnte nicht in die MVV TB übernommen werden, da die zusätzlichen Anforderungen an die Haltezeit von vier Stunden und die Fremdüberwachung gegen eine bereits harmonisierte Europäische Norm, die DIN EN 14179 „Glas im Bauwesen - Heißgelagertes thermisch vorgespanntes Kalknatron-Einscheibensicherheitsglas“,   verstößt. Daraus folgt, dass künftig nur noch heißgelagertes ESG gem. DIN EN 14179 verwendet werden darf. Der Nachteil dieses Bauproduktes ist es, dass es gegenüber dem ESG-H gem. BRL, eine höhere Versagenswahrscheinlichkeit aufweist. Da jetzt nur noch ein Bauprodukt mit einer geringeren Versagenswahrscheinlichkeit verbaut werden darf, wurde in der MVV TB die Verwendung von heißgelagerten ESG eingeschränkt.

 

„Werden Scheiben nach DIN EN 14179-2 derart eingebaut, dass deren Oberkante mehr als 4 m über Verkehrsflächen liegt, dürfen sie nur in Mehrscheiben-Isolierverglasungen Verwendung finden. Alternativ sind konstruktiv Maßnahmen zur Gefahrenabwehr im Versagensfall, wie eine Splittersicherung, Vordächer o.ä. vorzusehen.“

 

Wie bisher ist die Verwendung von ESG und heißgelagerten ESG bis 4 m kein Problem. Nur müssen jetzt ab 4 m mehrere Dinge beachtet und umgesetzt werden. Verbaut man heißgelagertes ESG muss dieses in einem Isolierglas verbaut sein oder es müssen Maßnahmen ergriffen werden um die Verkehrsflächen vor herabfallenden Splittern zu schützen. Mit dieser Formulierung wird die Verwendung von ESG stark eingeschränkt. Gegen diese Anwendungseinschränkung wurde vom Bundesinnungsverband des Glaserhandwerks mehrmals Einspruch erhoben, die leider erfolglos blieben und nicht begründet wurden.

Die MVV TB hat auch Erleichterungen für die Verwendung von Glas. So müssen die Technischen Richtlinien (DIN 18008-2) nicht für Dachflächenfenster in Wohnungen und Räumen ähnlicher Nutzung und einer Lichtfläche bis 1,6 m² und für Kultur- und Produktionsgewächshäuser angewendet werden.

Für die Bemessung von Glas gilt weiterhin die Normenreihe DIN 18008, aus dieser können sich noch weitere Regelungen, Begrenzungen oder Erleichterungen ergeben.

Weiterhin sind Ü-Zeichen möglich

Das nationale Ü-Zeichen, das für Qualität und Sicherheit steht, wird es auch weiterhin geben. Die Vergabe des Ü-Zeichens ist jedoch nur für solche Bauprodukte vorzunehmen für die es noch keine harmonisierte Norm oder für solche Bauprodukte die von einer harmonisierten Norm wesentlich abweichen. So kann das Ü-Zeichen z.B. für vorgefertigte absturzsichernde oder begehbare Verglasungen vergeben werden.

Zusammenfassung

Trotz der unterschiedlichen Ansätze der BRL und der MVV TB verfolgen sie das gleiche Ziel, weiterhin die hohen Standards und Sicherheit bei der Errichtung von Bauwerken in Deutschland zu gewährleisten, leider mit herben Einschnitten für die Verwendung von ESG.

 

Schlagregendichtheit

Die Dichtheit von Fenstern und Außentüren ist eine der wesentlichen Grundeigenschaften, die in europäischen Normen beschrieben werden. Die Prüfung der Schlagregendichtheit wird nach EN 1027 durchgeführt, die Klassifizierung erfolgt nach EN 12208.

Unterschieden wird grundsätzlich die Schlagregendichtheit in die Kategorie A von ungeschützten Fenstern und in Kategorie B von Fenstern in geschützten Einbaulagen, die z. Bsp. durch ein Vordach, einen Mauervorsprung geschützt sind oder der Wetterseite abgewandt eingebaut sind. Die Klassifizierungen 1B bis 7B sind folglich kaum aussagekräftig, da geschützte Lagen primär schon den Schlagregen verhindern. Aus diesem Grund ist die Kategorie A aussagekräftiger und beschreibt die Anforderungen der maximalen Belastbarkeit. In der Prüfung der Kategorie A wird die Prüffläche vollflächig besprüht, sodass die äußeren Fugenebenen komplett beansprucht werden. Die Klassifizierungen unterscheiden sich weiterhin nach der zunehmenden Einwirkungsdauer des Besprühens und proportional einem stetig steigenden Wasserdruck.

Die Kategorie 1A beschreibt das 15 Minuten lange Besprühen der Fenster- oder Außentürenoberfläche ohne zusätzlichen Druck. In den ansteigenden Kategorien wird der Druck um 50 Pascal erhöht und zusätzlich 5 Minuten länger besprüht (7A = 300 Pascal in 45 Minuten). Die weiteren Stufen erhöhen sich dann um 150 Pa zuzüglich 5 Minuten.

 

Tabelle 1: Klassifizierungen der Kategorie A für ungeschützte Einbaulagen

 

Die Kategorien

Die Schlagregendichtheit beurteilt die Konstruktion und simuliert die Anforderungen aus den Geländekategorien in Windzonen, Einbauhöhen und der Ausrichtung zur Wetterseite des Gebäudes.

In der deutschen Norm DIN 18055:2014-11 werden die Anforderungen an die Schlagregendichtheit nach DIN EN 14351-1 gefordert:

 

 

 

 

h ≤ 10m

10m  < h ≤ 18m

18m < h ≤ 25m

 

 

 

Schlagregendichtheit

nach DIN EN 14351-1

Binnenland

Windzone 1

4A

5A

5A

Windzone 2

5A

5A

6A

Windzone 3

5A

6A

7A

Windzone 4

6A

7A

8A

Küste und Inseln der Ostsee

Windzone 2

6A

6A

7A

Windzone 3

7A

7A

8A

Windzone 4

8A

8A

8A

Küste der Nordsee

Windzone 4

8A

8A

8A

Inseln der Nordsee

Windzone 4

8A

besondere Berechnung erforderlich

Tabelle 2: Aus der DIN 18055:2014-11 zu Beanspruchungsklassen für Fenster

 

Besondere Einbausituationen sind ebenfalls zu berücksichtigen, so zum Beispiel bei Kellerfenstern in  Schächten, bei bodengleichen Übergängen oder Schiebeelementen.

Die baurechtliche Situation bezüglich der Anforderungen an die Schlagregendichtheit

Im deutschen Baurecht (LBO) bestehen keine baurechtlichen Mindestanforderungen an die Schlagregendichtheit, umso mehr ist eine gesonderte Ausschreibung seitens der Planer und Architekten sinnvoll. Werden keine Anforderungen an die Schlagregendichtheit gefordert, kann man davon ausgehen, dass die Anforderungen durch besondere klimatische Einwirkungen oder besondere Einbausituationen auch nicht berücksichtigt sind. Zum Beispiel  bestehen die Mindestanforderungen des PfB an die Schlagregendichtheit nach Kategorie 3A.

Anforderungen an die Konstruktion

Wasser entsteht nicht nur durch Regenwasser bei besonderen Wetterereignissen, ständig kann Wasser auch durch feuchtes Klima und Kondensation eindringen oder sich an Kapillarfugen bilden.

Das Eindringen von  Regenwasser über Funktionsfugen in die Konstruktion kann bei Fenstern und Fassaden nicht gänzlich verhindert werden. Daher ist es unerlässlich, eine zweistufige Abdichtung  aus Regen- und Windsperre in Fenster- und Fassadensystemen zu integrieren1). Die Konstruktion von Fenstern und Außentüren sollte die sichere Ableitung von Wasser aus der Konstruktion generell ermöglichen. 

Betrachtet werden die Schnittstellen von Verglasung zu Flügelrahmen, Flügel zu Rahmen und die Bauwerksanbindung. Üblich sind Öffnungen im Falzraum zur stetigen Belüftung und Entwässerung des Falzraumes durch Kondensation, sowie Abflussöffnungen in der Rahmenkonstruktion. Ein weiterer zu berücksichtigender Faktor ist die Alterung der Baustoffe. Die Elastizität der Dichtstoffe lässt üblicherweise im Laufe der Jahre nach und ermöglicht daher zusätzlichen Wassereintritt. Auch das Material der Rahmen, das ständig der Witterung ausgesetzt ist, kann seine Eigenschaften verändern und somit zur Undichtheit beitragen.

Die Bewertung der Schlagregendichtheit ist ein wesentlicher Bestandteil der Eigenschaften von Fenstern und Außentüren. Weitere Hinweise finden Sie dazu auch in der Technische Richtlinie Nr. 20 des Glaserhandwerks, dem Leitfaden zur Planung und Ausführung der Montage von Fenstern und Haustüren für Neubau und Renovierung.

 

1) Kommentar zur DIN EN 14351-1 Fenster und Türen, Sieberath und Niemöller, Fraunhofer IRB Verlag, 2013

Licht und Verschattung

Das Phänomen Licht und damit verbunden der Sonnenstand, die Helligkeit und den damit verbundenen Energieeintrag sind wesentliche Einflüsse auf die Architektur, insbesondere das Bauprodukt Fenster. Die elektromagnetischen Wellen besitzen die Möglichkeiten Energie selbst durch beinahe materiefreies Vakuum zu übertragen. Dennoch wies Albert Einstein Jahre nach dieser Erkenntnis in einem Versuch nach, dass Licht, das auf eine Metalloberfläche fällt, Elektronen herausschlagen kann. Diese Beobachtung war nur zu erklären, wenn Lichtstrahlen als Teilchen zu verstehen sind. Mittlerweile versteht man unter Licht, dass es Teilchen und Welle zugleich sein kann.

Der Umgang mit Licht

Zunächst kann man Licht als Leben spendendes  Medium in seiner positiven Eigenschaft sehen. Licht bewirkt die Fotosynthese und lässt Lebewesen entstehen. Wir Menschen können mit Hilfe der Augen als Sensoren in Form von Helligkeit und Farben Licht wahrnehmen. Reflexion, Transmission, Absorption und die unterschiedlichen Wellenlängen lässt uns die Umgebung sichtbar und farbig erscheinen. Selbst die Haut reagiert als Sensor selbstständig auf Lichteinwirkungen, wie man bei einer gesunden Hautfarbe erkennen kann. Licht ist für uns zum Wohlfühlen, regt den Stoffwechsel an und schafft zunächst eine lebenswerte Umgebung. Fehlt das Licht, fehlen uns Informationen zur Umwelt, wir sehen nichts und  in all der Enttäuschung von der fehlenden Wahrnehmung kann es auch Depressionen hervorrufen.

Zu viel Licht, folglich zu viel Energie und Helligkeit kann sich auch nachteilig auf das Leben auswirken.

Solche lebensunwirklichen  Gegenden sind Wüsten, in denen nur wenigen spezialisierten Lebewesen in der Kombination von wenig Wasser und übermäßiger Lichtenergie sich die Existenz dort ermöglichen. Zu viel Helligkeit beeinträchtigt auch das Sehvermögen. Man denke nur an den zu hohen Kontrast bei in der Nacht entgegenkommenden Fahrzeugen oder das gleißende Weiß eines Schneefeldes bei strahlendem Sonnenschein. Eine Feinabstimmung von Farben und die Differenzierung sind bei zu hohem Kontrast nicht mehr möglich. Der direkte Blick in die Sonne oder in die Schweißflamme kann die Sensoren dauerhaft schädigen. Auch hier zeigt die Haut bei einem Sonnenbrand, dass sich Hautschichten ablösen und Gewebe zerstört werden. Zu viel Licht kann also auch schädigen.

Das Sonnenlicht und die Architektur

In der Architektur nimmt die Position des Gebäudes zur Sonne einen zentralen Stellenwert ein. Das Haus kann sich nicht mit dem Sonnenlauf drehen, umso mehr gewinnt  die Planung und die Berücksichtigung vom Lauf des  Sonnenlichts für die Position und Ausrichtung des Gebäudes an Gewicht. So ist die einfache Südausrichtung der Veranda nur scheinbar erstrebenswert. Die Sonne von Osten kann in frühen Morgenstunden das Aufstehen erleichtern, nach dem Arbeitstag kann man in Richtung Westen die letzten abendlichen, wärmenden Sonnenstunden genießen. Zum Süden hin kann die grelle Mittagssonne einerseits Verschattungen notwendig machen, andererseits können Solarzellen in dieser Ausrichtung zur Energiegewinnung  verwendet werden. Die Glasflächen von Shedhallen sind seit jeher nach Norden ausgerichtet um einen gleichmäßig, gestreuten Lichteinfall in der Werkhalle zu ermöglichen. Der Lichteintrag in das Gebäude ist ein wesentlicher Bestandteil für das Ambiente und das Wohlfühlempfinden in der Architektur.

 

Helligkeit zulassen oder verhindern

Glas ist transluzent und der Werkstoff, der den Einfall von Licht und Energie in die Architektur bei gleichzeitigem Witterungsabschluss ermöglicht. Die richtige Größe und Positionierung dieses Werkstoffs ist eine planerische Arbeit und kann in richtiger Dimensionierung zusätzlichen Aufwand an  Verschattungen oder Lüftungen ersparen.

Man erinnere an die typischen weiß gekalkten, das Sonnenlicht reflektierenden Gebäude mit den kleinen Fensterlöchern in den heißen Klimazonen, z.B. am Mittelmeer in Griechenland. Auch im Oberrheingraben stehen Häuser mit kleinen Fenstern und dicken Wänden um die Architektur klimatisch anzupassen. Kleine Fenster können auch von Vorteil sein.

Möglichkeiten der Verschattung

Der Eintrag von Helligkeit und Energie kann mit der Glasfläche weitgehend gesteuert werden. So ist es möglich mit unterschiedlichen Glasbeschichtungen Einfluss auf die Reflexion oder Transmission der Sonneneinstrahlung zu nehmen. An Glasflächen können auch durch Anlegen von Spannungen an elektrochromen Zwischenschichten deren Transmissionseigenschaften verändert werden. Weiteren Einfluss auf die Transmission zu nehmen ist möglich mit durchgängig eingefärbtem, getöntem Glas, mit sphärisch oder zylindrisch gebogenen Gläsern oder mit geneigten Glasflächen. Mehrscheibenisolierglas ermöglicht den Energieeintrag, folglich besteht dabei auch den Wärmeertrag oder die Wärmeisolierung zu steuern.

Typische Verschattungsmöglichkeiten zum Innenraum hin sind Gardinen, Vorhänge oder Jalousien.

Sie werden vor der Fensterscheibe bewegt um die Menge des Lichteinfalls zu steuern. Bei diesen inneren Verschattungskonstruktionen bleibt der Wärmeeintrag erhalten, da der Energiedurchlass von Licht nicht verhindert wird.

Im Gegensatz dazu verhindert die äußere Verschattung sowohl die Transmission von Helligkeit und Wärme. Klassische Konstruktionen sind dafür  Fensterläden, die speziell in heißen Gegenden zusätzlich eine Überhitzung des Rauminnern verhindern. Vordächer, Jalousien und eine tiefe Laibung sind weitere Möglichkeiten. Auch erwähnenswert ist die natürliche sommerliche Verschattung durch Bäume oder andere Pflanzen, die im kalten Winter die Lichtenergie und die Helligkeit durchlassen, jedoch im Sommer das zu viel an Licht verhindern.

Licht ist eine Immission

Im Sinne des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (BImSchG) ist Licht ein Umweltfaktor, gehört als Immission geregelt und wird von seiner schädlichen Seite beurteilt und eingestuft. In dieser Richtlinie werden insbesondere künstliche Beleuchtungsanlagen betrachtet und bewertet. Hierzu ein Zitat aus der Sachinformation des Landesumweltamtes NRW:

Künstliches  Licht  ist  ein  -  von  den  Verursachern  oder  Nutzern  -  zumeist  erwünschtes Phänomen.  Es  stellt  jedoch  auch  einen  weit  verbreiteten,  häufig  unzureichend  beachteten  Umweltfaktor  dar,  der  in   seiner  großräumigen  Auswirkung  auch  mit  dem  Begriff  „Lichtverschmutzung“  oder  mitunter  als   „Lichtsmog“ bezeichnet wird.

Licht  kann aus deren Perspektive einen belästigenden Einfluss haben und Störungen des körperlichen und seelischen Wohlbefindens bewirken. Wissenschaftliche Ergebnisse und Studien geben mittlerweile Aussagen zu der erforderlichen Lichtstärken und Lichtfarben an Arbeitsplätzen. Auch Ampelanlagen, Lichtwerbung, blinkende Lichtquellen oder Scheinwerfer von Fahrzeugen können in der Nacht erheblich stören und Einfluss auf die Lebensqualität bewirken. Selbst über die komplette Nacht hinaus beleuchtete Bereiche in Innenstädten oder Industrieanlagen können als nachteilig bewertet werden. In diesen Fällen ist selbst zu Nachtzeiten eine Verschattung notwendig.

Fazit

Licht und Verschattung sind elementare Bestandteile unseres Lebens. Glas ist dazu der Werkstoff, der uns es ermöglicht diese Phänomene von Helligkeit und Energie gesteuert in die Architektur und in unseren Lebensbereich zu integrieren. Glasfenster mit diesen darauf ausgerichteten Eigenschaften sind Status und Notwendigkeit für ein sensibel gesteuertes Lebensumfeld um das Wohlbefinden der Lebenszeit zu ermöglichen.