23. - 26.10.2012 | glasstec 2012
Wenn die bunten Fahnen wehen, ist Messe angesagt.
442 Messen + Ausstellungen in diesem Jahr in Deutschland
Die kommende glasstec findet vom 23. bis 26.10.2012 statt. Das beschloss der Beirat der weltweit bedeutendsten Glasfachmesse unter dem Vorsitz von Dr. Bernd-Holger Zippe in seiner ersten Sitzung. Damit wird die viertägige Laufzeit der Messe von Dienstag bis Freitag, die im vergangenen Jahr zum ersten Mal praktiziert wurde, beibehalten. Das Glaserhandwerk, das einst an der Wiege der Messe stand, war nicht gerade von der Laufzeit-Verkürzung „entzückt“; denn gerade am nun fehlenden Samstag kam die Mehrzahl der Messebesucher aus der Handwerksbranche nach Düsseldorf. Schließlich handelt es sich um den „freien Tag“ im mittelständischen GewerbeIn dem Messe - Beirat sind neben Unternehmensvertretern auch die ideellen Trägerverbände der glasstec, VDMA – Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V., Bundesinnungsverband des Glaserhandwerks (BIV) und die Vertretung der deutschen Glasindustrie, Bundesverband Glas (BV Glas), vertreten. Sie waren mit den vergangenen vier Messetagen durchaus zufrieden, die Geschäfte liefen gut, neue Verbindungen konnten geknüpft, alte wieder aufgefrischt werden. Dabei vermisste kaum einer den fehlenden. Tag. Auch das umfassende Messeprogramm des Glaserhandwerks auf dem zentralen Gemeinschaftsstand mit wechselndem Events konnte in vier Tagen zur Zufriedenheit aller abgewickelt werden. Hauptgeschäftsführer Kieckhöfel: “Wir werden uns 2012 wieder auf die neue Laufzeit einrichten und unsere Klientel aus dem Handwerk inzwischen darauf vorbereiten, entsprechende Informationen und Tipps geben
Die deutschen Messeveranstalter planen für dieses Jahr 2011 442 Ausstellungen im Inland, darunter 135 Messen mit überregionaler Bedeutung. Der Branchenverband AUMA_Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft rechnet mit einem leichten Wachstum der Aussteller- und Besucherzahlen, nachdem sich die Branche im letzten Jahr weitgehend stabilisiert hatte. Die optimistische Grundstimmung war gut für´s Geschäft.
Nach den wirtschaftlich schwierigen Zeiten herrschte auch auf der letzten glasstec wieder Aufbruchstimmung bei den 1.274 Ausstellern der weltweit bedeutendsten Glasfachmesse. Auch die zum ersten Mal parallel ausgerichteten Fachmesse für solare Produktionstechnik, solarpeq, legte einen hervorragenden Start hin. Sie wird auch im kommenden Jahr wieder mit dabei sein. Insgesamt besuchten rund 45.000 Fachleute die eng verzahnten Veranstaltungen. Davon gaben mehr als zwei Drittel an, sich auch für die Angebote der solarpeq zu interessieren.
Nach den Ergebnissen des AUMA_Messetrend 2011, einer repräsentativen Befragung deutscher Aussteller durch TNS Emnid, wird die Zahl der Beteiligungen aus dem Inland nahezu stabil bleiben. Ebenso ergab die Emnid-Untersuchung, dass die deutschen Aussteller unverändert mehr als 40 % ihrer Kommunikationsbudgets für Messebeteiligungen ausgeben wollen. Auch dieses signalisiert eine hohe Kontinuität bei der Nutzung des Instruments Messe. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Inlandsbeteiligungen selbst im Krisenjahr 2009 kaum zurückgegangen sind. Ergänzend dürfte der stark wachsende Welthandel 2011 zu einem deutlichen Anstieg der Zahl ausländischer Teilnehmer führen, so dass die deutschen Veranstalter insgesamt mit positiven Kennzahlen ihrer Messen im Vergleich zu den jeweiligen Vorveranstaltungen rechnen können.
Nach Prognosen des AUMA werden sich an den 135 überregionalen Messen 2011 rund 156.000 Aussteller auf einer Standfläche von 5,8 Mio. Quadratmeter beteiligen. Die Zahl der Besucher dürfte bei rund 9,2 Mio. liegen. Die Internationale Handwerksmesse in München, die im März für eine Woche ihre Pforten geöffnet hatte, widmete sich auch dieses Jahr wieder ganz gezielt den Neuheiten aus dem Handwerk. Dabei wurden Handwerker und Gestalter ans Licht gebracht, die sich durch neuartige Konzepte abheben und mit ihren Ideen Trends setzen. In Halle A4 standen ebenso Dach/ Wand/ Fassade wie Photovoltaik, Solar und Fenster im Fokus des allgemeinen Interesses. Schon in den ersten Märztagen kamen positive Signale aus Hannover. Große Namen waren wieder zurück auf der CEBIT, die Jahre hindurch für negative Schlagzeilen gesorgt hatte. Die weltgrößte Computermesse hatte über 4200 Unternehmen zu Gast. Darunter wieder „Brother“,“Epson“ oder „Xerox“. Diesmal schien das neue Konzept gegriffen zu haben, nicht nur Fachleute, sondern auch die ganz normalen Verbraucher anzusprechen. Die große Industriemesse im April auf dem gleichen Gelände an der Leine prognostiziert jetzt schon eine weitere Steigerung der Aussteller-und Besucherzahlen. Auch die Netto- Ausstellungsflächen haben zugelegt.













